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KI-Gedächtnis und das Kontextfenster

Warum KI-Werkzeuge "vergessen" — und wie Sie damit sicher arbeiten

Ein Sprachmodell hat kein Gedächtnis im menschlichen Sinn — nur ein Kontextfenster, das irgendwann voll ist. In 60 Minuten erklären wir, was das für Ihre tägliche Arbeit bedeutet: wann eine KI etwas „vergisst“, wie Sie Informationen dauerhaft verfügbar machen und worauf Sie achten müssen, wenn interne Dokumente ins Spiel kommen.

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Mitten im Gespräch verliert die KI den Faden — warum?

Begrenztes Fenster
jedes Modell kann nur eine endliche Menge Text gleichzeitig „im Blick“ behalten.
Kein echtes Gedächtnis,
ohne technische Vorkehrung endet der Kontext mit der Sitzung.
Stille Fehler,
ältere Angaben werden nicht als ignoriert gemeldet, sondern einfach nicht mehr berücksichtigt.

Fachliche Einordnung der Softcap GmbH auf Basis aktueller Modellarchitekturen.

Viele Missverständnisse im Umgang mit KI entstehen, weil Nutzende ein menschliches Gedächtnis unterstellen, wo technisch nur ein begrenztes Kontextfenster existiert — mit der Folge, dass frühere Angaben unbemerkt aus dem „Blick“ der KI verschwinden.

Wer versteht, wie Kontextfenster und Retrieval (das gezielte Nachladen relevanter Information) zusammenspielen, kann KI-Werkzeuge gezielter einsetzen — und erkennt frühzeitig, wo ein Ergebnis auf Lücken im Kontext beruht statt auf einem echten Fehler des Modells.

Kontextfenster, Chatverlauf und Wissensdatenbank — was ist was?

Ein Kontextfenster ist die Menge an Text, die ein Modell für eine einzelne Antwort gleichzeitig verarbeiten kann — vergleichbar mit einem Schreibtisch, auf den nur begrenzt viele Unterlagen gleichzeitig passen. Was nicht mehr draufpasst, fließt nicht mehr in die Antwort ein.

Ein langer Chatverlauf füllt dieses Fenster mit der Zeit — und irgendwann verdrängen neue Nachrichten die älteren. Das erklärt, warum eine KI mitten im Gespräch scheinbar „vergisst“, was zu Beginn besprochen wurde.

Für dauerhaftes Wissen (z. B. Unternehmensrichtlinien oder Produktinformationen) braucht es einen anderen Mechanismus: gezieltes Nachladen aus einer eigenen Wissensquelle (Retrieval), statt alles im Chatverlauf mitzuschleppen. Wir zeigen, wann sich das lohnt — und wann ein längerer Prompt schlicht ausreicht.

Sie gehen mit einem klaren mentalen Modell aus dem Webinar, mit dem Sie selbst einschätzen können, warum eine Antwort so ausfällt, wie sie ausfällt.

Agenda

60 Minuten

  1. 5 Min Einordnung — Warum „die KI vergisst“ technisch eigentlich heißt: das Kontextfenster ist voll
  2. 10 Min Wie Kontextfenster funktionieren — Größe, Grenzen, und was das für lange Gespräche bedeutet
  3. 15 Min Chatverlauf vs. echtes Wissen — Warum ein langer Chat kein Ersatz für eine Wissensdatenbank ist
  4. 15 Min Retrieval in der Praxis — Wie eigene Dokumente gezielt nachgeladen werden, live gezeigt
  5. 10 Min Typische Stolperfallen — Woran Sie erkennen, dass eine Antwort auf einer Kontext-Lücke beruht
  6. 5 Min Offene Fragerunde

Für wen dieses Webinar gedacht ist

  • Fachbereichsverantwortliche

    die KI-Werkzeuge für längere, komplexere Aufgaben nutzen wollen

  • IT-Leitung

    die eine Wissensdatenbank oder ein internes KI-Werkzeug planen

  • Geschäftsführung

    die verstehen wollen, wo die technischen Grenzen aktueller KI-Werkzeuge liegen

  • Datenschutzbeauftragte

    die wissen wollen, was beim Nachladen interner Dokumente zu beachten ist

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Technische Begriffe erklären wir dort, wo sie für die Entscheidung relevant sind — und lassen sie weg, wo sie es nicht sind.

Was Sie mitnehmen

  • Ein klares Modell, wie Kontextfenster, Chatverlauf und Wissensdatenbank zusammenspielen
  • Eine Checkliste, woran Sie eine kontextbedingte Fehlantwort erkennen
  • Eine Einschätzung, wann ein längerer Prompt reicht und wann sich eine eigene Wissensquelle lohnt
  • Praxisbeispiele, aus internen Dokumentenablagen und Wissensdatenbanken
  • Eine Einordnung der Risiken, die entstehen, wenn interne Dokumente in ein KI-Werkzeug eingespeist werden
  • Die Aufzeichnung, auch wenn Sie am Termin verhindert sind

Wir finden heraus, wo KI im Unternehmen wirklich hilft, und bauen es dann auch.

Softcap ist ein IT-Beratungshaus aus Essen mit Wurzeln in der Enterprise-IT. Wir begleiten mittelständische Unternehmen von der Use-Case-Auswahl über die Architektur bis in den sicheren Betrieb — Berechtigungsmodelle, Wissenszugriff, Systemanbindung inklusive.

  • 17 Köpfe, handverlesene Experten, lokale Ansprechpartner
  • DSGVO und EU AI Act sind bei uns Teil der Architektur, nicht ein Kapitel am Ende
  • On-Premises, deutsches Rechenzentrum oder hybrid — je nach Schutzbedarf, nicht je nach Anbieterinteresse
  • Wir zeigen KI live und lokal, anfassbar, interaktiv

Häufige Fragen

Kostet das Webinar etwas?
Nein. Die Teilnahme ist kostenfrei und unverbindlich.
Muss ich technisch versiert sein?
Nein. Wir erklären die Konzepte anschaulich und ohne Fachjargon-Hürde.
Geht es um ein bestimmtes KI-Werkzeug?
Nein, die Prinzipien gelten modell- und anbieterübergreifend.
Ich kann am Termin nicht.
Melden Sie sich trotzdem an. Alle Angemeldeten erhalten die Aufzeichnung und die Unterlagen.
Kann ich Kolleginnen und Kollegen mitbringen?
Gern. Erfahrungsgemäß lohnt es sich besonders, wenn Fachbereich, IT und Datenschutz gemeinsam teilnehmen.
Werden meine Daten weitergegeben?
Nein. Wir nutzen Ihre Angaben ausschließlich für die Durchführung des Webinars und — sofern Sie zustimmen — für Informationen zu vergleichbaren Veranstaltungen. Abmeldung jederzeit mit einem Klick.

Und danach?

Das Webinar endet mit einer ausgewählten Aufgabe. Für den Weg von dort in den Betrieb gibt es mehrere Anschlüsse — Sie entscheiden, welcher passt:

  • Weitere Webinar-Themen

    Sehen Sie sich auch unsere anderen Webinar-Themen an: Corporate AI konkret, Kontrolle & Compliance vs. Schatten-KI, Prompt Engineering, Digitale Souveränität.

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  • Use-Case-Workshop vor Ort

    Ein Tag bei Ihnen im Haus mit Geschäftsführung, Fachbereich, IT und Datenschutz. Ergebnis: ein priorisierter Auftrag mit Prozessgrenze, Datenquellen, Risiken und Messgrößen — die Grundlage für einen Piloten.

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  • Schulungen für Ihre Mitarbeitenden

    Delegieren statt Prompten: Wie Teams Aufträge so schneiden, dass Ergebnisse prüfbar bleiben — und was sie mit Unternehmensdaten tun dürfen und was nicht.

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Sechzig Minuten. Eine Aufgabe. Ein klarer nächster Schritt.

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